Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung, DeGÖB-Tagung 2017

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Zur Lernwirksamkeit spielerischer Lernsituationen in der Ökonomischen Bildung
Maximilian Schimanski, Till Sender, Andreas Liening

Gebäude: Helsinki
Raum: 164
Datum: 03.03.2017 11:25 – 12:00
Zuletzt geändert: 15.11.2016

Abstract


Gerade in intentionalen, spielerischen ökonomischen Lernsituationen scheint die Grenzezwischen formellem und informellem Lernen zu verschwimmen (vgl. Garrick 1998 oderDohmen 2001). Werden spielerische Lernsituationen in Fortbildungsmaßnamen,Workshops oder Arbeitsgruppen anberaumt, soll eine Verankerung informeller,alltäglicher Lebenssituationen in grundsätzlich formelle Lernsettings gelingen.Rollenspiele, Planspiele oder Experimente rücken so in den Fokus jenseits destraditionellen Wirtschaftsunterrichts (Haus 2009, 12). Mit zunehmendem spielerischemund informellem Charakter werden die Lernwirkungen der Lernsituationen schwerergreifbar. Der Beitrag stellt sich die Frage, welche Wirkungen spielerischeLernsituationen im Allgemeinen und deren einzelnen Elemente auf verschiedene Facetten des ökonomischen Lernens haben. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fragestellung, wird der Frage auch empirisch, im Rahmeneiner beispielhaft initiierten spielerischen Lernsituation begegnet.

Literatur
Dohmen, Günther (2001): Das informelle Lernen: Die internationale Erschließung einerbisher vernachlässigten Grundform menschlichen Lernens für das lebenslange Lernenaller. Bonn.

Garrick, John (1998): Informal Learning in the Workplace: Unmasking Human ResourceDevelopment. New York.

Haus, Andrea (2009): Classroom Experiments - Ökonomische Experimente alsUnterrichtsmethode. Schwalbach/Ts.